Aktuelles
aus dem Vereinsleben

Carla M. Huber

Mit Begeisterung und großem Engagement hat Carla M. Huber im Juni 2008 die musikalische Leitung des Karlsruher Mandolinen- und Gitarrenvereins übernommen. Carla M. Huber studierte Instrumentalpädagogik an der Musikhochschule Köln/Wuppertal mit dem Hauptfach Mandoline/Barockmandoline bei Prof. Marga Wilden-Hüsgen und ergänzend die Fächer der Elementaren Musikpädagogik an der Musikhochschule Heidelberg/Mannheim bei Prof. Maria Seeliger. Sie arbeitete an Musikschulen und Einrichtungen freier Träger und war langjährig als Dozentin des Bundes Deutscher Zupfmusiker sowie zeitweise als Lehrbeauftragte für Mandoline an der Pädagogischen Hochschule Karlsruhe und als Referentin für musikpädagogische Fortbildungen an der Education national Luxembourg tätig. Ihre Konzerttätigkeit in verschiedenen kammermusikalischen Besetzungen und Orchestern, u.a. im Duo "Carlos & Carla" mit dem Gitarristen Carlos Blanco Ruiz, führte sie in viele Städte Deutschlands, aber auch in die Schweiz, nach Frankreich, Italien und Spanien. Derzeit lebt Carla M. Huber zusammen mit ihrem Mann Reiner Huber und ihren drei Kindern in Karlsruhe. Einer der Schwerpunkte ihrer Arbeit hier ist die Elementare Musikpädagogik und die instrumentale Ausbildung für Mandoline und Gitarre. Ebenso ist ihre Kompetenz als Jurorin bei öffentlichen Wettbewerben wie z.B. "Jugend musiziert" sehr geschätzt. Das Musizieren mit kammermusikalischen Ensembles und die Orchesterarbeit liegen ihr jedoch in besonderem Maße am Herzen, wobei eines bei all ihrem Tun als Musikerin immer im Mittelpunkt steht: die Freude an der Musik und an der Vermittlung derselben.


Gezupft wie gesungen

"Die Zehn a Capella" und das Zupforchester im Rathaussaal Bulach

Unter der Leitung von Carla M. Huber bot das Zupforchester des Karlsruher Mandolinen-und Gitarrenvereins 1903 e.V. seinen Zuhörern ein erfrischendes Frühlingskonzert. Den ersten Teil kündigte die Dirigentin und studierte Mandolinistin als den klassischen Part des Konzertes an.

Mit der bekannten "Morgenstimmung" von Edvard Grieg, Dvoráks "Humoreske", den meisten Zuschauern besser bekannt als die "kleine Frühlingsweise" der Comedian Harmonists, und schließlich der Strauß'schen "Pizzicato-Polka" wurden zwar tatsächlich klassische Stücke vorgetragen, die Popularität der Werke sorgte allerdings dafür, dass von Beginn an eifrig mitgesummt wurde. Und das war gut so, denn der ganze Abend sollte zum leichten, nicht dem verregneten Wetter aber der blühenden Jahreszeit passenden Konzert werden.

In der Folge machten sich die Ehrengäste des Zupforchesters für ihren Auftritt bereit. Das befreundete Vokalensemble "Die Zehn-Bulach a Capella" hatte fünf Lieder mitgebracht und sang diese engagiert in die Herzen der Zuschauer. Der kleine Männerchor ist kurz gesagt das, was vom Männergesangverein Eintracht 1862 Bulach e. V. übrig geblieben ist. Ende der 1970er Jahre gab es in Deutschland das große " Männerchor- Sterben", viele Vereine lösten sich auf oder nahmen erstmals Frauen auf. Nach eigener Aussage haben sich die Bulacher im Zuge dieser Entwicklung "gesund geschrumpft" und singen heute Stücke aller Couleur auf Deutsch und Englisch. Dabei arrangiert Dirigent und Leiter Stefan Fischer fast nach Belieben jedes gewünschte Stück für sein Ensemble. So präsentierten die Zehn-Bulach, an diesem Abend zu neunt, neben "What A Wonderful World" (George David "Now Is The Month Of Maying" (Thomas Morley) und "Goin' home??" (Dvoráks) auch den aktuellen Popsong "Haus am See" von Peter Fox.

Den Abschluss machte wieder das Zupforchester mit einem erfrischenden Ausflug ins Italienische. Trotz der Vielseitigkeit der Zupfinstrumente, besonders des Klangs der Mandoline, fühlt sich das charakteristische Tremolo am vertrautesten in Stücken wie "Torna a Surriento" oder natürlich "O sole mio" an. Vielmehr als bei konventionellen Orchestern schafft es das Zupfensemble Dynamik herauszuarbeiten. Das feine Piano klang so zart und leicht wie selten gehört, wohingegen ein harter Anschlag im Forte einen gewaltigen Kontrast herbeiführte. So sorgten die zupfenden und singenden Akteure mit ihrem fröhlichen Konzert für lächelnde Gesichter und ließen den verregneten Maitag wahrlich vergessen.

Torben Halama aus den Badischen neuesten Nachrichten vom 9.5 2012

 


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Der Karlsruher Mandolinen und Gitarren verein 1903 e.V., eine der ältesten Vereinigungen für Zupfinstrumente wie Mandoline, Mandola und Gitarre, sucht interessierte Musikfreunde, die sich gerne in einem sehr agilen und musikalisch offenem Kreis von begeisterten aktiven und passiven Personen einbringen möchten.

bei Interesse fragen Sie einfach an bei :
Peter Huber , Vorsitzender

Tel: 07243-16145
E-Mail: vorsitz@kmgv1903.de

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